Freitag, 7. Oktober 2016

Blogtour: WORST CASE - Taylor & Madison: (Scorpions)



Ich darf Euch herzlich auf meiner Seite begrüßen,


meine Aufgabe heute Euch nahe zubringen ob man ein Seal aus Leidenschaft sein kann. Ich bin ehrlich das kann ich gar nicht, warum - Na dazu müsste ich ein Seal gewesen sein. Das war ich nie, dazu aber später. Zuvor möchte ich Euch ein paar öffentlich zugängliche Fakten zu den Seals mitteilen:

Was sind denn eigentlich die "United States Navy SEALS"

Der Begriff „SEAL“ ist ein Akronym aus den Wörtern Sea, Air, Land (Meer, Luft, Boden), die die Einsatzorte der Spezialeinheit zum Ausdruck bringen. Es entspricht ferner dem englischen Ausdruck für Seehund/Robbe und wird auch so ausgesprochen.

Aufgestellt im Jahr 1962 unter dem Präsidenten John F. Kennedy.

Was für einen Auftrag haben die Navy SEALS:
Die SEALs sind als Marine-, Luftlande- und Bodenstreitkräfte einsetzbar. Ihr Aufgabenspektrum umfasst Aufklärung und die Abwehr feindlicher Aufklärung, direkte Kampfeinsätze, unkonventionelle Kriegführung, Terrorismusbekämpfung, Unterstützung anderer US-Behörden beim Kampf gegen den internationalen Drogenhandel, außerdem Befreiungs- und Rettungsoperationen. Unkonventionelle Kriegführung umfasst zahlreiche verdeckte Operationen in gegnerisch kontrolliertem oder politisch schwierigem Umfeld, unter anderem Guerilla-Kriegführung gegen wichtige Ziele hinter gegnerischen Linien, psychologische Kriegsführung und Sabotage. Dabei sind sie vor allem auf maritime und küstennahe Umgebung ausgelegt, auf die unerkannte Bewegung zum Einsatzziel durch das Wasser, blitzartige Operationen und den schnellen Rückzug auf dem Wasserweg. Dies soll ihnen den Zugriff auf Objekte ermöglichen, die für größere Verbände nicht oder nur nach schweren Kämpfen erreichbar sind. Darüber hinaus legt das Konzept der Navy SEALs hohen Wert auf die Zusammenarbeit mit einer Vielzahl anderer Truppengattungen und Funktionsfähigkeit unter Einsatzbedingungen vom Friedens- über den Konflikt- bis hin zum Kriegsfall. Primär ist es den SEALs wichtig, dass sie während des Einsatzes nicht entdeckt werden und Rückzugsmöglichkeiten haben. Operiert wird meist in kleinen Teams; die Feuerkraft variiert je nach Auftrag.                                                          
                             Quelle: Wikipedia - United States Navy SEALS

Doch das soll es schon genug sein, denn die Aufgaben und die Aufstellen der SEALS ist so vielfältig und umfangreich. Was ich aber mit Sicherheit sagen kann, nicht alles was in Hollywood bei Filmen mit militärischen Hintergrund gezeigt wird, entspricht der Realität und Wahrheit.

Nun möchte ich Euch etwas zum Thema Soldat erzählen, denn da kann ich nicht nur als Beobachter sondern als ehemalige Soldatin was zu sagen. Kann man Soldat aus Leidenschaft sein? Diese Frage kann ich ganz klar mit "JA" beantworten. Wobei Leidenschaft das falsche Wort dafür ist, es ist vielmehr die Kameradschaft, der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe. Auch nach der Dienstzeit!

Ich habe mich 2000 ganz bewusst für den Soldatenberuf entschieden. Als ich im Januar 2001 meinen Dienst angetreten habe, hätte ich damals nicht gedacht das aus Anfangs 2 Jahren letztendlich 13 Dienstjahre in Uniform werden. Mit vielen Kameraden, Freundschaften, blindes Vertrauen in sein Umfeld. Nicole König hat in Ihrem Buch einen Satz zitiert, den ich wohl mal im Gespräch habe fallen lassen.

"Einmal Soldat, immer Soldat"


Und ja es stimmt, man legt das was man in den vielen Dienstjahren erlernt hat nie wieder ganz ab. Auch die Kameradschaft bleibt erhalten, wir sind immer noch ein eingespieltes Team. Auch wenn wir in unserem engster Kreis, alle keine Uniform mehr tragen und heute in den unterschiedlichsten Bereichen arbeiten. Was wohl immer so bleiben wird, und das ist gut so. Eine weitere Eigenschaft die man wohl niemals ablegt, ist der Respekt Kameraden gegenüber. Mir ist es vor nicht allzu langer Zeit passiert, das ich beim Abnehmen des Telefons im Büro auf mein Gegenüber mich mit Dienstgrad und Name gemeldet habe. Dazu sei gesagt, ich bin seit 2013 keine Soldatin mehr. Warum ist mir das passiert, ganz einfach mein Gegenüber war ein Soldat der sich entsprechend am Telefon gemeldet hat. Autoritär und deutlich mit Dienstgrad, als außenstehender würde man jetzt vermutlich sagen, was und dann reagiert man so. Ja das macht den Soldaten aus, und man reagiert ohne nachzudenken. Was nicht bedeutet, das Soldaten Marionetten sind. Habt ihr Euch mal gefragt warum Soldaten in Filmen immer mit "Yes, Sir" antworten, genau aus dem selben Grund. Sie sind Soldaten mit Herz und Seele, das sollen die Filme bevorzugt aus Hollywood aufzeigen. Das mag für jemanden der Bundeswehr nur von außen kennt ungewöhnlich und seltsam erscheinen, für uns ehemaligen Soldaten ist es normal das man seine Kameraden Respekt entgegen bringt. Und ja ich sage das hier und ganz deutlich "Ich bin stolz eine Soldatin in unserem Land" gewesen zu sein, ich habe Respekt vor all den Kameraden die tagtäglich ihr Leben riskieren im Einsatz damit wir hier in der Heimat es sicher haben. 

Ich würde mir wünschen, das auch andere sehen würden was diese Männer und Frauen leisten. Das man Soldaten die am Flughafen geradewegs aus der Maschine steigen die sie nach einem mehrmonatigen Einsatz im Ausland in die Heimat bringen, nicht schief anschauen würde. Keiner der Soldaten erwartet, das man sie so empfängt wie es in Amerika üblich ist.  Es wäre schon toll, einfach nicht so abschätzig zu gucken. Es gibt Städte, da vermeiden Soldaten in Uniform in Erscheinung zu treten in unserem eigenen Land. Warum weil sie beschimpft und als Mörder hingestellt werden -  doch das sind sie nicht. Sie sind Brüder und Schwestern, Väter und Mütter, Freund und Freundin wie jeder von uns. Sie haben Familien die auf sie warten und froh sind, wenn sie die Liebsten wieder in die Arme schließen können. 

So sieht das aus wenn unsere Männer und Frauen nach Hause kommen!



Und so wenn US Soldaten heimkehren!
Viele dieser Situationen sind in Deutschland undenkbar.
Was wirklich schade ist.




Das Gewinnspiel hat Nicole König auf ihrer Autoren-Seite gestartet und natürlich freuen wir uns alle wenn ihr Fleißig mitmachen würdet!

 Postet auf FB  ein Bild deines E-Book Readers mit dem Cover unter dem Hashtag #WORSTCASE 

Kommentare:

Annette Peters hat gesagt…

Gaaannnnzzzzz klasse Beitrag,
Tolle Story.
LG

Astrid Stegbauer hat gesagt…

Liebe Jeanette,

Vielen Dank für diesen tollen und sehr bewegenden Beitrag. Man merkt, dass durch dieses Thema sehr wichtig ist.

Liebe Grüße
Astrid